„Das war für uns ein gebrauchter Tag und ein Spiel zum Vergessen. Wir haben es über die 90 Minuten nicht geschafft, an unser Leistungsmaximum heranzukommen. Wir haben, vor allem im letzten Drittel, zu viele falsche Entscheidungen getroffen, waren zu unsauber oder nicht konsequent genug“, fasste Trainer Gian Luca Renner die Partie enttäuscht zusammen. Bereits nach rund 30 Sekunden geriete unsere Parkelf durch Peter Egbert in Rückstand. „Bovenden hat mit der ersten Aktion die Richtung dieses Spiels vorgegeben. Wir wussten, was uns erwartet, haben aber nicht geschafft, den Matchplan konsequent umzusetzen und die Spielweise von Bovenden zu matchen“, so Renner weiter. In der 20. Minute erhöhte Hebun Kaplan auf 0:2.
Kurz vor der Pause sah ein Bovender Innenverteidiger nach einer Tätlichkeit an Luca Faustmann die Rote Karte. Doch die Überzahl spielte uns nicht in die Karten. Offensiv fehlte die Durchschlagskraft, die Überzeugung oder die Genauigkeit. Die größte Chance bot sich in der 75. Minute, als Maximilian Meinecke per Elfmeter verkürzen konnte, doch der Bovender Schlussmann Niklas Durau parierte. „Wenn hier das 1:2 fällt, wird es vielleicht noch einmal eng, aber auch das passte heute ins Bild“, sagte Renner.
Stattdessen nutzte Bovenden einen Konter zum 0:3 durch Dilsad Kaplan (82.). Der späte Treffer von Luca Faustmann zum 1:3-Endstand blieb lediglich Ergebniskosmetik. „Insgesamt eine enttäuschende Leistung. Wir werden noch härter trainieren, um gut vorbereitet in den richtungsweisenden April starten zu können“, blickte Renner voraus