Nach der vermeidbaren 0:2-Niederlage beim FC Germania Bleckenstedt steht für unsere Parkelf am Samstag die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Um 15:30 Uhr empfängt die Mannschaft von Gian Luca Renner im Prinzenpark den Bovender SV – einen Gegner, der ebenfalls für spielerische Qualität steht und uns sicherlich alles abverlangen wird.
Immerhin konnte sich unser in der vergangenen Woche optimal vorbereiten. Das ursprünglich angesetzte Spiel im Wolters Flutlichtpokal gegen den TSC Vahdet wurde verlegt, sodass der Mannschaft eine komplette Trainingswoche zur Verfügung stand. Genug Zeit, um die Niederlage aufzuarbeiten und gezielt an den Stellschrauben zu drehen.
Mit dem Bovender SV reist nun der Tabellensiebte an, der aktuell sieben Punkte vor uns liegt und eine insgesamt starke Saison spielt. Trotz der knappen 0:1-Heimniederlage gegen den SSV Vorsfelde am vergangenen Spieltag kommt die Mannschaft vom derzeit gesperrten Trainer Yannick Broscheit mit Selbstvertrauen in den Prinzenpark. Schließlich war es die erste Heimniederlage der Saison und die gegen das aktuelle Topteam der Liga.
Offensiv bringen die Gäste einige gefährliche Akteure mit. Vor allem Dennis Falinski, der bereits elf Saisontore erzielt hat, gilt als treffsicherster Spieler und eine Art Lebensversicherung im Angriff. Unterstützt wird er unter anderem von Andi Morina (5) und Vadim Wiedenmeier (3), die ebenfalls regelmäßig für Torgefahr sorgen.
Trotz einiger Ausfälle im Kader bleibt der Gegner schwer auszurechnen. Coach Renner warnt entsprechend: „Der Bovender SV ist ein interessanter Gegner, der uns alles abverlangen wird.“ Besonders die Mischung aus jungen, dynamischen Spielern und individueller Qualität mache die Aufgabe anspruchsvoll.
Auch ein Blick auf die bisherigen Duelle unterstreicht die Ausgeglichenheit der heutigen Partie: „Die direkten Duelle waren bisher immer eng und gingen alle unentschieden aus“, so Renner.
Entscheidend wird daher sein, dass Freie Turner von Beginn an wach sind und ihre Chancen konsequenter nutzen als zuletzt. „Wir müssen mit allen Wassern gewaschen sein“, fordert der Coach – eine klare Ansage, die sowohl taktische Disziplin als auch mentale Stärke einschließt.