Unsere Herren haben es schon wieder getan: Mit einem souveränen 5:0-Erfolg gegen den TSC Vahdet Braunschweig ziehen wir erneut ins Finale des Wolters Flutlichtpokals ein. Damit steht die Mannschaft zum zwölften Mal in Folge im Endspiel. Das ist durchaus eine beeindruckende Serie, die die Zielstrebigkeit unseres Teams unterstreicht. Im Finale wartet nun der Lehndorfer TSV.
Von Beginn an war spürbar, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Früh bekamen wir nach einem Handspiel die große Chance zur Führung – und diesmal ließen wir uns nicht bitten. Raschid Younis verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (4.). In der Folge blieben wir am Drücker, provozierten durch hohes Pressing Ballgewinne und erhöhten durch Maximilian Meinecke auf 2:0 (13.). Weitere Möglichkeiten waren da, unter anderem traf Justin Bollonia den Pfosten, doch nicht alle Umschaltmomente wurden sauber zu Ende gespielt.
Unser Trainer Gian Luca Renner fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte: „Ich habe die Mannschaft deutlich aufgeweckt und gewarnt. Wir mussten konsequent und zielstrebig bleiben.“ Seine Ansprache zeigte Wirkung. Nach der Pause überstanden wir die kritische Phase und setzten mit dem 3:0 den entscheidenden Nadelstich. Konstantin Koch bewies Willen und Entschlossenheit, als er einen Abpraller aus 16 Metern im Tor unterbrachte (70.). „Das war der Brustlöser für unser Team“, so Renner.
Von da an war die Partie entschieden. Unsere Parkelf kontrollierte das Spiel, ließ Ball und Gegner laufen und nutzte die weiteren Chancen konsequent. Joel Broda traf im Eins-gegen-eins mit Vahdet-Keeper Kenneth Genetiempro zum 4:0 (82.), ehe ein erneuter Ballgewinn das 5:0 einleitete: Luca Faustmann legte quer auf Meinecke, der nur noch einschieben musste (84.).
„Wir sind glücklich und haben am Ende zu null gespielt. Das hat mich besonders gefreut“, resümierte Renner. Trotz des Finaleinzugs bleibt der Fokus klar: Die Englische Woche ist noch nicht vorbei, der Blick richtet sich bereits auf die nächste Aufgabe gegen Eintracht Northeim am Sonntag (14 Uhr).
Foto: Stefan Schneider